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Kirchengesetz über Pfarrstellen für Pröpste, Pröpstinnen, Dekane und Dekaninnen

vom 27. Februar 1964

KABl. S. 14

Änderungen

Lfd. Nr.
Änderndes Recht
Datum
Fundstelle
1
Art. 4 Kirchengesetz zur Einführung von Pfarrstellenbudgets in den Kirchenkreisen der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (38. Kirchengesetz zur Änderung der Grundordnung)
25. April 2017
Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche von Kurhessen-Waldeck hat am 27. Februar 1964 in Hofgeismar folgendes Kirchengesetz beschlossen:
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§ 1

1 In jedem Sprengel wird eine Pfarrstelle zur Propststelle, in jedem Kirchenkreis wird mindestens eine Pfarrstelle zur Dekanstelle erklärt. 2 Die Stellen werden vom Bischof oder von der Bischöfin besetzt. 3 Für die Besetzung dieser Stellen steht den Kirchenvorständen ein Wahlrecht nicht zu.
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§ 2

1 Pfarrstellen nach § 1 sind in Kirchengemeinden mit mehreren Pfarrstellen zu schaffen, erforderlichenfalls sind weitere Pfarrstellen zu errichten. 2 Die Pfarrstellen der Pröpste, Pröpstinnen, Dekane und Dekaninnen sind nicht mit einem Pfarrbezirk verbunden.
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§ 3

Eine Ausschreibung der Pfarrstellen nach § 1 entfällt.
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§ 4

Pröpste und Dekane sind nicht verpflichtet, den Vorsitz in Kirchenvorständen zu übernehmen.
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§ 5

Der Rat der Landeskirche wird ermächtigt, Propst- und Dekanspfarrstellen durch Verordnung1# festzulegen.
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§ 6

(aufgehoben)

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1 ↑ S. PropstPfarrst-VO, abgedruckt unter Nr. 107, sowie DekanStellen-VO, abgedruckt unter Nr. 108.